Wie lang muss ein Blog sein?

Aktualisiert: vor 6 Tagen

Die vermutlich eine der am meisten diskutiertesten Fragen in der Online-Marketing-Branche: Wie lang sollte ein Blogartikel sein? Dabei entsteht aber auch die Frage: Gibt es überhaupt die perfekte Länge für Suchmaschinen und auch Leser?


Seit der Erfindung des Blogs wird bereits über die richtige Länge eines Beitrages diskutiert. Manche Experten sind davon überzeugt, dass ein guter Blogbeitrag bei 1 Tausend Wörtern und mehr liegen sollte. Dabei sehen andere Experten genau das Gegenteil, kleine kurze Artikel sollen hierbei die Lösung sein. Warum genau ist die Bloglänge ein relevantes Thema geworden? Das Wichtigste an einem Blog ist es, den Leser von der Qualität eines Blogartikels zu überzeugen. Die Artikellänge und eine packende Überschrift sind ebenso wichtig wie eine gut durchdachte Struktur. Gute Blogbeiträge sollen den Leser über das Thema informieren, ihn jedoch nicht langweilen und mit zu viel Text erschlagen. Laut einer Analyse der Publishing-Plattform kann ein Leser sich nicht länger als sieben Minuten auf einen Text konzentrieren. Das ergibt ungefähr eine Textlänge von 1400 bis 1800 Wörtern, wenn man von der Lesegeschwindigkeit von 200 bis 250 Wörtern pro Minute ausgeht. Dabei müssen die Blogs auch noch weitere Zwecke erfüllen und die richtigen Punkte an Google und Co senden. Dabei mal abgesehen von den richtigen Keywords und den Verlinkungen, werden die Suchmaschinen einen Blogbeitrag bei der Suche viel höher Ranken, wenn dieser für sie eine positive Wirkung erzielt. Das heißt die optimale länge muss den Leser als auch die Suchmaschinen zufriedenstellen, da diese miteinander verbunden sind.




Langer oder kurzer Artikel?


Der Großteil der Blogbeiträge verfügen über eine Wortanzahl von 200 bis 600 Wörtern.

Artikel mit einer kleineren Wortanzahl haben eine viel höhere Posting - Frequenz und können so schnell in einem kleinen Zeitraum verfasst werden. Dadurch kann der Blog öfters aktualisiert werden und mit neuen Beiträgen auf dem aktuellen Stand sein. Durch die Kurzbeiträge (Snackable Content) werden die wichtigste Information kurz für den Leser zusammengefasst. Das hat den Vorteil, dass der Leser diese schnell aufnehmen und verarbeiten kann, ohne, dass er erst lange Lesen oder suchen muss.


Wenn man ein Thema bereits in 200 Wörtern erklären kann, muss man nicht auf 1500 Wörter ziehen, nur um eine hohe Wortanzahl zu erzielen.


Ein langer Blogbeitrag beginnt ab 1.500 Wörtern und mehr. Dabei können die Themen viel Detaillierter und tiefgehender erklärt werden. Dabei wird der Beitrag besser gerankt, da die Wortanzahl sich positiv auf die Suchmaschinen auswirkt. Laut der Studie von Noah Kagan, swerden Beiträge mit einer Länge von 3 Tausend bis 10 Tausend Wörtern viel häufiger auf Social Media wie Facebook geteilt als kleine Beiträge. Lange Beiträge lohnen sich also, wenn man sich genauestens mit einem Thema beschäftigen möchte. Wenn man jedoch ein Thema nur grob anschneiden möchte, reicht auch der kurze Beitrag vollkommen aus. Dabei ist in beiden Fällen zu beachten, dass der


Text eine gute Struktur aufweisen sollte und man diesen mit Bildern oder Grafik auflockern kann. So entsteht beim Leser keine Langeweile und der Beitrag wirkt viel lockerer und Lebendiger.